Campus
Nr. 51

TU Univercity News

Martin Atzwanger | ProjektInfoBüro

An allen Standorten der TU Wien wurde planmäßig weitergebaut, renoviert und Übersiedlungen organisiert. Wer? Was? Wo?
Verfolgen Sie die Arbeiten an den einzelnen Standorten via service.tuwien.ac.at/baucam:

Campus Karlsplatz

Sicherheitssanierung / TU Nachnutzungen

Im dritten Quartal 2019 konnte das Dekanat der Fakultät für Bauingenieurwesen Ihre neuen Räumlichkeiten im sanierten 1.OG neben den Boecklsaal beziehen. Damit wurde auch, um den Zugang von der Resselgasse her zu ermöglichen, der Neubau der Stiege 10 bis zum 1. OG geöffnet.

In den darüber liegenden Stockwerken wird noch an der Fertigstellung der technischen Ausstattung (Beleuchtung, Sicherheitstechnik, usw.) gearbeitet, die bis zum Jahresende abgeschlossen sein sollte.

EC Karlsgasse 13

Das Gebäude Karlsgasse 13 wurde 1881 errichtet und fungierte als Wohn- und Bürogebäude. In den letzten Jahrzehnten von der TU Wien als Institutsgebäude genutzt, diente es zuletzt als Aussiedlungsquartier während der Sicherheitssanierung des TU Wien Hauptgebäudes am Karlsplatz.

Nun wird das Objekt saniert und modernisiert. Einerseits erfolgt die barrierefreie Erschließung aller Geschoße, andererseits werden die Oberflächen im Gebäudeinneren erneuert, neue Sanitäranlagen eingebaut und die Haustechnik auf den Stand der Technik gebracht. Zukünftiger Nutzer ist das Institut für Raumplanung.

Bildergalerie | Fotos: TU Wien/Matthias Heisler (zum Starten bitte auf das Bild klicken):

Campus Getreidemarkt

BF „Tonne“ Labortrakt

Als vorläufig letzter Meilenstein am Campus Getreidemarkt wird anstelle der bisherigen „Tonne“ ein neues Gebäude mit Laborflächen für die Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften sowie einer zentralen Cell Culture Core Facility errichtet.

Im neuen Labortrakt BF werden moderne Maschinenbau-Labors, passend zum TUW-Forschungsschwerpunkt „Materials and Matter“ errichtet. Der Trakt verfügt über zwei Untergeschoße, die dank Lichtgräben auch für die Labornutzung geeignet sind, und vier Obergeschoße, die über den bestehenden Hoftrakt BD angebunden sind.

Nach der Aussiedlung der Motorprüfstände in das Science Center der TU Wien im Arsenal, starteten im Oktober mit einer Infoveranstaltung für die zukünftigen Nutzer die Abrissarbeiten.

Aktueller Baufortschritt – webcam Baustelle Getreidemarkt: http://service.tuwien.ac.at/baucam/

Bildergalerie | Fotos: TU Wien/Matthias Heisler

Webcams:

Baustelle Getreidemarkt Kamera 1

Baustelle Getreidemarkt Kamera 2

Campus Freihaus

DA/DB & DC 2.OG – Dep. Geodäsie

Die Technische Universität Wien revitalisiert und verdichtet im Rahmen Ihres Projektes TU UniverCity Ihre innerstädtischen Standorte. Im Zuge der sogenannten Nachnutzungen wurde die Fakultät für Mathematik und Geoinformation im Freihaus zusammengefasst, weshalb nach dem Auszug von TU.it das Department für Geodäsie und Geoinformation in den frei werdenden Bereich eingezogen ist.

Dafür wurde beginnend mit Sommer 2018 das 2. OG grundlegend erneuert und generalsaniert. Die Maßnahmen umfassten dabei den Abbruch von Bodenbelägen, Deckenelementen und einzelnen Leichtbauwänden bis hin zu Adaptierungsmaßnahmen und den Austausch bestehender HKLS- und Elektroinstallationen auf den neuesten Stand der Technik.

Ausgehend von den Anforderungen der zukünftigen Nutzer wurde auf rund 2500 m2 eine neue Büroinfrastruktur für das Department geschaffen. In den Sommermonaten sind fünf ihrer Forschungsbereiche in den adaptierten Bereich übersiedelt und starten nun ihren Lehr- und Forschungsbetrieb.

Am 16.10.2019 eröffnete im Beisein von Rektorin Sabine Seidler, Vizerektor Infrastruktur und Digitalisierung Josef Eberhardsteiner und dem scheidenden Dekan Michael Drmota dessen designierter Nachfolger Prof. Wolfgang Wagner den neuen Standort des Departments für Geodäsie und Geoinformation. In den verschiedenen Seminar- und Besprechungsräumen präsentierten die einzelnen Bereiche den Gästen und Interessierten Ihre Forschungsprojekte und -aktivitäten.

Bildergalerie | Fotos: TU Wien/Matthias Heisler

TU Science Center – Arsenal I

OY / OZ

VSC – Vienna Scientific Cluster: Inbetriebnahme Ausbaustufe VSC4

Der Vienna Scientific Cluster (VSC) ist ein gemeinsam genutzter Verbund von Höchstleistungsrechnerressourcen, der ursprünglich den Bedarf der Universität Wien, der Technischen Universität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien decken sollte.

Nach der erfolgreichen Installation des VSC-1 Ende 2009 war bereits nach kurzer Zeit klar, dass aufgrund der extrem hohen Auslastung die Planung eines weiteren Systems dringend erforderlich war. Die Entscheidung fiel dabei zugunsten eines neuen Clustersystems, welches im Science Center der TU Wien im Arsenal aufgebaut wurde.

Dazu wurden im Objekt OY (vormals O214) Räume im Erdgeschoß und 1. Untergeschoß entsprechend adaptiert und in den letzten Jahren sukzessive ausgebaut. Nicht nur die Rechnerleistung ist imposant, sondern auch an die bau- und haustechnische Infrastruktur werden enorme Ansprüche gestellt.

Der Bau für die nächste Ausbaustufe des Großrechners VSC 4 (vierte Ausbaustufe) wurde im Sommer 2019 gestartet. Neben dem VSC 3 wurde im ersten Untergschoß ein weitere Rechnerraum sowie die erforderlichen Technikbereiche und eine neue Kühlanlage am Dach ein- und ausgebaut.

Im Beisein von Bundesministerin Iris Rauskala und den Projektpartnern erfolgte am 2.12. die feierliche Inbetriebnahme.

Forschungsbereich Hochleistungslaser

Auch die Bau- und Installationsarbeiten für die Übersiedlung des Hochleistungslaser-Forschungsbereiches des Institutes für Fertigungstechnik und Photonische Technologien (E311) wurden zeitgerecht finalisiert sodass mit Jahresende der Betrieb aufgenommen werden kann.

Bildergalerie | Fotos: TU Wien/Matthias Heilser|goemb.at

Science Center – Arsenal II

Laborzentrum Bauingenieurwesen (OC)

Einer der großen Forschungsschwerpunkte an der TU Wien und der Fakultät für Bauingenieurwesen gilt dem Thema Material. Von der feinmechanischen Untersuchung der Strukturen über kleinmaßstäbliche Probenanalysen bis zu großmaßstäblichen Experimenten im Maßstab 1:1 gewinnen die Forscher_innen immer neue materialwissenschaftliche Erkenntnisse. Ideal ergänzt wird die Grundlagenforschung von der angewandten Forschung aus dem Hoch-, Grund-, Verkehr-  und Straßenbau.

Bisher war die Laborinfrastruktur für all diese Forschungsaktivitäten auf mehrere Standorte über ganz Wien verteilt. Auf Initiative der TU Wien wurden diese nun, in einem neu errichteten Gebäudekomplex entlang der Lilienthalgasse im Science Center, dem Groß- und Speziallaborstandort der TU Wien im Arsenal, zusammengefasst. Damit werden nicht nur Synergien genutzt, sondern neue Impulse und Kooperationen gefördert.

Am Donnerstag den 10. Oktober wurde nun das Laborzentrum der Fakultät für Bauingenieurwesen feierlich eröffnet. Am Nachmittag luden die Institute im Rahmen eines „open labs“ zur Besichtigung der Laborräume und Vorstellung der Forschungsbereiche ein.

Der neue zweigeschossige Baukörper mit einer Länge von 148 m, einer Breite von 31,20 m und einer Höhe von 12,35 m gliedert sich in einen straßenseitig zweistöckigen Gebäudeteil mit Laborräumen im Erdgeschoss und Büroräumlichkeiten sowie Seminarräumen im Obergeschoss  Im hofseitigen Gebäudeteil befinden sich drei große Werkhallen (Prüfhallen) mit einer Hallenhöhe von 9 m, welche über die gesamte Gebäudehöhe reichen und durch Gebäudefugen voneinander sowie von den zweigeschossigen Bauteilen getrennt sind. Am Dach wurde eine Photovoltaik-Anlage mit ca. 200 kWp und Jahresleistung von ca. 200.000 kWh montiert.

Nutzer der Laboratorien, Büro und Lehrräume sind:

  • E202 – Institut für Mechanik der Werkstoffe und Strukturen
  • E206 – Institut für Hochbau und Technologie
  • E212 – Institut für Tragkonstruktionen
  • E220 – Institut für Geotechnik
  • E230 – Institut für Verkehrswissenschaften

Bildergalerie | Fotos: TU Wien/Matthias Heisler

Webcam:

Science Center - Blick vom Schornstein

Neue Wasserbauhalle (OD)

Als Solitär zum Laborzentrum (OC) wird direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite der Lilienthalgasse die neue Wasserbauhalle mit knapp 60 Meter Länge errichtet. Das Gebäude gliedert sich in den straßenseitigen „Büro-Labortrakt“. Hier werden zukünftig die Institute  E222 – Institut für Wasserbau und Ingenieurhydrologie und E226 – Institut für Wassergüte und Ressourcenmanagement forschen und wirken.

In den Sommermonaten wurden die Außenwände und Stützen der Halle sowie des Bürotraktes soweit hochgezogen, dass mit Herbstbeginn fristgerecht mit dem Dach begonnen werden konnte.

Am 7. Oktober konnte Vizerektor Josef Eberhardsteiner zur Gleichenfeier für die neue Wasserbauhalle der Fakultät für Bauingenieurwesen einladen.

Aktueller Baufortschritt – Webcam Baustelle Wasserbauhalle: http://service.tuwien.ac.at/baucam/

Bildergalerie | Fotos: TU Wien/Matthias Heisler

Webcam:

Baustelle Wasserbauhalle

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