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Nr. 42

TU Vision 2025+: Forschungsorientiertes Studieren

Lea Renoldner | TU Vision 2025+
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Das Podium beim Veranstaltungsauftakt „Masters in Research“ am 29. März: Manfred Haas, Stefan Petsch, Ulrike Diebold, Wolfgang Anzengruber, Stefan Poledna (v.l.n.r.)

Das von Rektorin Sabine Seidler ins Leben gerufene Projekt “TU Vision 2025+” versucht laufend über unterschiedliche Veranstaltungsformate und inhaltliche Rahmenthemen fakultätsübergreifende Diskurse anzuregen und so alle Angehörigen der TU Wien in die Gestaltung der mittelfristigen Strategieausrichtung unserer Universität einzubinden.

Im mittlerweile dritten Jahr seit seiner Initiierung widmet sich TU Vision 2025+ nun dem Thema „forschungsorientiertes Studieren“. Was die TU Wien – national wie international – auszeichnet, ist die frühe Einbindung der Studierenden in den Forschungs- und Wissenschaftsprozess. Die Erkenntnisse aus dieser Erfahrung können in der Lehre auf andere Weise nicht gleichwertig vermittelt, sondern nur durch die eigene (Mit-)Arbeit in der Wissenschaft erfahrbar gemacht werden.

Durch die im Rahmen des Forum TU Vision 2025+ organisierten Veranstaltungen soll neben der Anregung neuer Ideen und fakultätsübergreifender Kooperationen auch ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, welche großartigen Leistungen von Studierenden, Betreuer_innen und Mitarbeiter_innen zum nachhaltigen Vorteil für Studierende, zukünftige Arbeitgeber und auch das Profil und die Attraktivität der TU Wien erbracht werden. Weiters soll auch der differenzierte Blick von außen helfen zu verstehen, welche Relevanz Forschungsorientierung in Studium und Lehre auch über den unmittelbaren Universitätsbetrieb hinaus hat.

Als Auftakt dieser Reihe fand am 29. März im Kuppelsaal die Veranstaltung „Masters in Research: Forschungsorientiertes Studieren als Qualitätsmerkmal der TU Wien” statt. Dabei standen herausragende Diplomarbeiten als Beispiele für die besonders gelungene Umsetzung forschungsorientierter Lehre aus allen Fakultäten im Mittelpunkt. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass für Vertreter aus Wirtschaft und Industrie die forschungsorientierte Ausbildung an der TU Wien ein wertvolles Charakteristikum unserer Absolvent_innen darstellt.

Die nächste Gelegenheit zur Beteiligung am Visionsprozess gibt es am Montag, 8. Mai um 18 Uhr im Kontaktraum, bei einem Vortrag von Peter Tremp, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule Zürich, mit dem Titel: „Forschungsorientierung in Studium und Lehre: Die Universität als ‚Großes Laboratorium‘“.

„Dinner and Discussion“ zum Thema „Forschungsorientierte Lehre: Beispiele gelebter Praxis und Impulse von außen” wird das Semester am 12. Juni ab 17:30 Uhr im Kontaktraum zum Abschluss bringen. Rudolf Egger (Universität Graz), Gregor Weihs (FWF), Gottfried Magerl (Christian Doppler Gesellschaft) sowie Günter Blöschl, Vera Bühlmann und Florian Libisch von der TU Wien werden mit Impulsstatements den thematischen Rahmen des Abends vorgeben. Begrenzte Teilnehmer_innenzahl – um Anmeldung per Email an lea.renoldner@tuwien.ac.at wird gebeten.

Weitere Informationen zum Visionsprozess und unseren Veranstaltungen finden Sie unter http://vision2025.tuwien.ac.at.

Bild: © TU Vision 2025+/Thomas Kiefer

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