Campus
Nr. 43

TU UniverCity: Neues und Bekanntes vom Bau

Gerald Hodecek, Martin B. Atzwanger | TU UniverCity
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Modellbauwerkstatt

An allen Standorten der TU Wien wurde planmäßig weitergebaut, renoviert und Übersiedlungen organisiert. Wer? Was? Wo? Ein Überblick. Verfolgen Sie die Arbeiten an den einzelnen Standorten via Webcam: http://service.tuwien.ac.at/baucam

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Stiege 10
© TU Wien | Matthias Heisler/ goemb.at

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Stiege 10
© TU Wien | Matthias Heisler/ goemb.at

Campus Karlsplatz

Sicherheitssanierung

Im Rahmen der BIG-Sicherheitssanierung des TU-Hauptgebäudes wurden die Arbeiten für das neue Stiegenhaus 10 fortgesetzt. In den letzten Monaten wurden die Fundamentplatte betoniert und die Kellerwände errichtet. Der Ersatzzugang Richtung Stiegenhaus 4a im Resseltrakt wurde freigegeben.

Im Resseltrakt wurde mit den Begleitmaßnahmen zum Stiegenhaus 10 begonnen und die Modernisierung der sicherheitstechnischen Installation fortgesetzt.

Die Sanierungsarbeiten und Mauerwerksverstärkungen im Trakt AC für die Übersiedlung der Modellbauwerkstatt wurden fortgesetzt.

Parallel dazu erfolgen Planungen und bauvorbereitende Maßnahmen zur Verlegung der Studienabteilung in das Erdgeschoß sowie für ein Lehrraumzentrum anstelle der Labors der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften.

Karlsgasse 11

Die Mauerwerksverstärkungen in der Karlsgasse 11 (Bauteil EB) wurden fortgesetzt. Dabei wurden bautechnisch interessante Details eines Wiener Gründerzeithauses sichtbar: So wurden in den unteren Geschoßen Gewölbe freigelegt und in den oberen Stockwerken gut erhaltene Dippelbaumdecken. Bei den Letzteren handelt es sich um eine frühe Vorform der massiven Holzdecke: „Dippel“ leitet sich dabei vom „Dübel“ ab – einem „Holzzapfen“, mit dem die fast halben Baumstämme miteinander verbunden wurden. Daneben gibt es einen interessanten Ausblick: Über die gesamte Höhe des Hauses wurden die Decken geöffnet und ermöglichen so einen ungewöhnlichen Blick auf den Hausquerschnitt bzw. ins Freie. Erforderlich ist diese „Öffnung“, um den baulichen Zugang zu den einzelnen Stockwerken zu ermöglichen.

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Stiege 10
© TU Wien | Matthias Heisler/goemb.at

Campus Getreidemarkt

Bauteil BF – Tonne

Der (Ersatz-)Neubau für die Labors der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften wurde behördlich verhandelt und bewilligt. Die Vorbereitungen für die Umsetzung laufen.

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© TU Wien | Matthias Heisler/ goemb.at

43_univercity_GH ZMNS Außen - MH

© TU Wien | Matthias Heisler/ goemb.at

Campus Gußhaus

ZMNS – Zentrum für Mikro- und Nanostrukturen

Die Restaurationsarbeiten an der historischen Südfassade und im Kuppelraum wurden abgeschlossen und vom Bundesdenkmalamt abgenommen. Die Fassadenarbeiten wurden weitgehend finalisiert. Vor allem im Dachgeschoß sind noch Arbeiten erforderlich. Die Büroräume stehen kurz vor der Fertigstellung, ebenso die Installation der Haustechnik. Fortgesetzt wurde die sehr hochwertige Ausstattung der Labors. Begonnen wurde mit der Außengestaltung. So wird ein neuer Wasseranschluss und Kanal für die Makart-Villa errichtet.

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© TU Wien | Matthias Heisler/ goemb.at

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© TU Wien | Matthias Heisler/ goemb.at

Campus Favoritenstraße

Nach Abschluss des letzten Forschungsprojektes wurde das Photoniklabor des Institute of Telecommunications in der Favoritenstrasse 9 – 11 (1. Obergeschoß) abgebaut. Obwohl nur fünf bis sechs Jahre alt, wird ein Großteil der technischen Einrichtung direkt in den Bestand des Technischen Museum Wien übernommen. Die Räume bzw. der Bereich werden nun im Zuge der TU-Nachnutzungen zu einem Seminar- und Kommunikationsbereich der Fakultät für Informatik umgebaut.

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Objekt 214
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MAGNA-Halle (Objekt 227)
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MAGNA-Halle (Objekt 227)
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43_univercity_ SC O227 - Motorenpruefstaende MH

MAGNA-Halle (Objekt 227)
© TU Wien | Matthias Heisler/ goemb.at

Science Center – Arsenal I

Objekt 214

Die Übersiedlung ist weitgehend abgeschlossen: Im Erdgeschoß und 1. Obergeschoßes im Südtrakt nutzt die Smart-Minerals GmbH (SMG) die Räumlichkeiten. Im 2. Obergeschoß wurde die Strömungsversuchseinrichtung des Institutes für Strömungsmechanik und Wärmeübertragung vom Karlsplatz untergebracht. Mit dem „Virtual Reality Labor“ der Fakultät für Informatik wurde ein weiterer Bereich des Objektes besiedelt.

Darüber hinaus konnte auch noch der Forschungsbereich Produktionsmesstechnik und Qualität des Institutes für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik ins Objekt 214 übersiedeln. Hier handelt es sich um eine temporäre Nutzung.

Der ehemals von der BOKU genutzte Bereich (Trakt OY – Osttrakt) soll für den Forschungsbereich Lasergestützte Fertigungstechnik des Institutes für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik saniert und adaptiert werden. Weiteres wird hier der Forschungsbereich Produktionsmesstechnik und Qualität temporär stationiert.

Objekt 221

Derzeit laufen die Übersiedlungs- und aufwändigen Aufbauarbeiten der Versuchsanlagen. Während im vorderen Bereich (Halle 1 bis 3) die Installation der großmaßstäblichen Versuchseinrichtungen des Institutes für Energietechnik und Thermodynamik weitgehend abgeschlossen ist, wurde in den nördlichen Hallen mit der Aufstellung der Maschinen begonnen.

Dieser vom Institut für Fertigungs- und Hochleistungslasertechnik genutzte Bereich wird in zwei Phasen besiedelt. Von mehreren Standorten, insbesondere der Engerthstraße und den Aspang-Gründen, werden die Laboraktivitäten hallenübergreifend in die Hallen 4 bis 6 sowie einer Lehrwerkstätte in das Objekt 221 verlegt.

MAGNA-Halle (Objekt 227)

Nach Fertigstellung des Hallendaches wurden die Arbeiten an der Fassade und dem Einbau der Fenster sowie die Installation der Haustechnik fortgesetzt.

Ende Mai wurden die ersten beiden Motorprüfstände für den neuen Laborstandort des Institutes für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik angeliefert. Mit einem 5m breiten und 21m langen Sondertransport erfolgte in der Nacht aus Graz die Anlieferung. In Folge wurden die beiden je 31 Tonnen schwere Module über einen frei gelassenen Ausschnitt in der nördlichen Fassade mittels Kran im ersten Stock der Prüfhalle eingebracht und mit einer speziellen Hebekonstruktion an ihrem zukünftigen Standort eingebaut.

Mit dem Science Center installiert die TU Wien, neben den innerstädtischen Standorten, einen zentralen Großlaborstandort. Dabei wird die MAGNA-Halle zum neuen Entwicklungs- und Prüfzentrum für das Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik ausgebaut und ersetzt die alten Prüfhallen auf dem Campus Getreidemarkt.

43_univercity_ SC O221 Halle 2 - MH-37

Objekt 221 – Halle 2
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43_univercity_ SC O221 Halle 5 - MH

Objekt 221 – Halle 5
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43_univercity_ SC O221 Südseite - MH-72

Objekt 221 – Südseite
© TU Wien | Matthias Heisler/ goemb.at

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