Campus
Nr. 34

TU Univercity 2015 – Ein Update

Gerald Hodecek, Martin B. Atzwanger | TU Univercity 2015

BE – Lückenbau

Standort Getreidemarkt

BE – Lückenbau

Im Februar 2015 bezog das Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik (E317) die Räume im Lückenbau – dadurch konnte die Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften ihre Expositur in der Gusshausstrasse 27-29 vollständig aufgeben.

BF – Labortrakt

Für die Generalsanierung des Labortrakts (BF-Tonne) wurden Abstimmungen mit den Instituten fortgeführt und die Planung auf den aktuellen Stand gebracht – als Vorbereitung für die behördliche Einreichung.

Standort Science Center

Objekt 214

Im ersten Quartal liefen die Arbeiten für die Betonsanierungen und die brandschutztechnische Sanierung sowie die allgemeinen Baumeisterarbeiten. Aufgrund des milden Wetters konnte auch bereits mit der Versetzung der Fenster begonnen werden. Die vorgezogene Installation einer Klimakammer für die Smart Minerals GmbH wurde in Betrieb genommen.

Objekt 221

Anfang 2015 wurde die Auswechslungsplanung für die neue Dachtragkonstruktion bei der Behörde abgegeben. Die behördliche Verhandlung wurde für April 2015 einberufen. Die Ausschreibung für die Stahlbauarbeiten wurde ebenfalls noch im ersten Quartal fertiggestellt und am Markt platziert. Zwischenzeitlich wurden die für die Dachtragkonstruktion notwendigen Vorarbeiten fortgeführt, wie beispielsweise der Abbruch der Kräne und der Kranbahn.

Objekt 227

Die vor Weihnachten begonnen Abbrucharbeiten wurden fortgesetzt. Weiters wurde die Ausschreibung für die Stahlbauarbeiten auf dem Markt platziert und die Ausschreibung für die fortführenden Baumeisterarbeiten sowie für die Arbeiten der technischen Gebäudeausrüstung vorbereitet.

Arsenal II – Absiedlung Aspang Gründe

Noch zum Jahresende wurde eine Rahmenvereinbarung sowie Mietverträge für eine Übersiedlung der TU-Liegenschaften auf den Aspang Gründen (Eurogate) ins Arsenal (Science Center) zwischen der Bundesimmobiliengesellschaft (beziehungsweise deren Tochtergesellschaft Austrian Real Estate) und der TU Wien vorbereitet. „Dazu werden die Objekte 222 und 219 adaptier, sowie das Wasserbaulabor am Standort Arsenal neu errichtet“, so BIG Geschäftsführer Hans-Peter Weiss, im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Rektorin Sabine Seidler am 10. März 2015.

Auf den freigewordenen Flächen am Eurogate entstehen überwiegend Wohnungen sowie Büros und Gewerbeflächen.
Derzeit befindet sich im Objekt 222 noch die Technik der ehemaligen Fernwärme Wien. Die Halle wird im komplett entkernt und adaptiert. Somit stehen der TU nach der Fertigstellung inklusive Untergeschoß drei Etagen mit rund 4.900 Quadratmetern zur Verfügung. Auch das Objekt 219 mit einer Fläche von über 3.100 Quadratmetern wird saniert.
„Im Science Center stellt die TU Wien Entwicklungsflächen für Forschung und Lehre bereit und wertet dadurch den Standort auf. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten hochwertige Forschungsarbeitsplätze und werden den Raum auch für ihre Wirtschafts- und Industriekooperationen nutzen“, hält Rektorin Sabine Seidler fest.
Die Neuerrichtung des Wasserbaulabors einschließlich der Außenanlagen mit rund 2.200 Quadratmetern ist ebenso Projektbestandteil. Der genaue Standort ist derzeit noch Gegenstand einer Studie. Zur Auswahl stehen mehrere Optionen am Areal Arsenal. Im Wasserbaulabor findet neben der Lehre hauptsächlich Auftragsforschung aus dem privaten und öffentlichen Sektor statt. Die Ergebnisse fließen in modernen Hochwasserschutz, effektive Pumpstationen, neuartige Wehranlagen und Sonderbauwerke wie Staudämme ein.

Objekt 221

Objekt 227

Eurogate)

Arsenal (Science Center)

Arbeiten für den Liftzubau im Hof 3, neben der Stiege 2

Standort Karlsplatz

BIG-Sicherheitssanierung

Die sicherheitstechnische Sanierung des Lammtraktes (AG) wurde im ersten Quartal weitgehend abgeschlossen. Dabei wurden unter anderem Musterlösungen für die Führung der Elektro-Verteilung dargestellt, die zwischen der BIG und der TU Wien abzustimmen sind und die in Folge im gesamten Objekt zur Anwendung kommen.
Fortgesetzt wurden die Baumeisterarbeiten für den Liftzubau im Hof 3, neben der Stiege 2.
Die Weiterführung der Fassadensanierung entlang des Resselparks (Mittelrisalit bis Stiege 2) befindet sich in Vorbereitung und Abstimmung zwischen der TU Wien und der Bundesimmobiliengesellschaft, insbesondere hinsichtlich der Kostenteilung.

TU-Nachnutzungen Karlsplatz

Das Konzept für die zukünftige Raumnutzung des Karlsplatzes wurde und wird in Abstimmung mit den hauptbetroffenen Dekanen (Architektur und Raumplanung, Bauingenieurwesen) finalisiert.
Des Weiteren wurden konkrete Überlegungen und Darstellungen für die Unterbringung der zentralen Einheiten dargestellt und mit den ersten Umsetzungsschritten begonnen.

Die sicherheitstechnische Sanierung des Lammtraktes (AG) wurde weitgehend abgeschlossen.

Standort Freihaus – TU Nachnutzungen

Durch die gemeinsamen Anstrengungen der Fakultäten für Physik sowie Mathematik und Geoinformation, der beteiligten Institute und der Abteilung Gebäude und Technik der TU Wien sowie der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) konnten die seit Herbst 2014 laufenden Sanierungsarbeiten von Teilbereichen des Freihauses erfolgreich abgeschlossen werden.

Im Grünen Bereich (Turm A – vorwiegend Mathematik), 3. bis ins 8. OG, und im gelben Bereich (Turm B), 3. und 4. OG, erfolgten im Zuge des Projektes „TU-Nachnutzungen“ strukturbereinigende Maßnahmen und Adaptierungsarbeiten für die neuen NutzerInnen.

Dies wurde möglich, da durch die Besiedelung des Plus-Energie-Bürohochhauses am Getreidemarkt durch die Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften Flächen unter anderem im Freihaus frei wurden. Ziel der TU Wien ist die physische Zusammenführung der Fakultäten und Institute an den jeweiligen Hauptstandorten.

Rektorin Sabine Seidler besuchte am 22. April 2015 gemeinsam mit Dekan Gerald Badurek und Michael Dekan Drmota die sanierten Institutsbereich und wünschte viel Erfolg bei Forschung und Lehre in den neu bezogenen Räumlichkeiten.

Dekan Michael Drmota, Dekan Gerald Badurek und Rektorin Sabine Seidler bei der Besichtigung der neu-gestalteten Räume im Freihaus (v.l.n.r.)

Neue Büroräume

Seminarraum – nach der Adaptierung

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