Lehre
Nr. 38

„more“: In Österreich leben und arbeiten

Brigitte Ratzer | Abteilung Genderkompetenz

60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Mindestens 800.000 Menschen werden in Deutschland erwartet. Rund 90.000 wollen in Österreich bleiben. Die Lehrveranstaltung „In Österreich leben und arbeiten: Rechtsnormen und soziale Praxis“ der Abteilung Genderkompetenz versteht sich als Teil einer Willkommens-Kultur, die Zuwanderung durch Flüchtlinge als gegebenes Faktum akzeptiert und einen positiven Umgang damit sucht.

Die Chancen, die mit dieser Zuwanderung verbunden sind, hängen nicht zuletzt davon ab, in welcher Weise den neu Zugewanderten begegnet wird. Es ist wesentlich, gemeinsam mit den neu Zugewanderten eine solidarischere Gesellschaft zu schaffen, Chancengleichheit für alle, unabhängig von ihren Unterschieden umzusetzen. Die Universitäten sind hier insbesondere aufgerufen, einen Beitrag zu leisten, „zur Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen in einer sich wandelnden humanen und geschlechtergerechten Gesellschaft.“ (§ 1 UniversitätsGesetz 2002).

In dem Sinne versteht sich dieses Seminarkonzept als ein Angebot, das den Stand und die Diskussionen rund um den Themenbereich Gleichbehandlung – Antidiskriminierung – Chancengleichheit vermittelt. Das Konzept steht für alle österreichischen Universitäten zur Verfügung.

Die erste Block-LVA fand vom 9. März bis 20. April 2016 statt, der zweite Durchgang startet am 13. April und dauert bis 18. Mai. Im Nachgang erfolgt eine ausführliche Evaluierung.

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