Forschung
Nr. 45

Mit dem 3D-Drucker künstliches Gewebe wachsen lassen

Florian Aigner | PR und Marketing
Ass.Prof. Aleksandr Ovsianikov

 

Bereits mit seinem zweiten ERC Grant wurde Aleksandr Ovsianikov von der TU Wien ausgezeichnet. Er entwickelt Methoden zur künstlichen Herstellung von biologischem Gewebe.

Es ist eine der großen Hoffnungen der modernen Medizin: Man möchte Gewebe künstlich herstellen, um Verletzungen zu heilen oder vielleicht eines Tages sogar ganze Organe nachzubauen. Dank neuer Materialien und moderner Verfahren zur Verarbeitung lebendiger Zellen kommt man diesem Ziel nun immer näher. Aleksandr Ovsianikov vom Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie entwickelt eine neue Technologie zur Herstellung von Gewebe, mit der sich entscheidende Vorteile bisheriger Techniken erstmals verbinden lassen: Mit dem 3D-Drucker stellt man winzige Strukturen her, in denen Gewebe-Bausteine festgehalten werden, die jeweils aus vielen Zellen bestehen.

Dafür wurde Aleksandr Ovsianikov nun mit einem ERC Consolidator Grant ausgezeichnet, einer der höchstdotierten Forschungsförderungen in Europa. Besonders bemerkenswert ist, dass es sich dabei bereits um Ovsianikovs zweiten ERC-Grant handelt. Bereits 2012 konnte er sich über einen ERC-Starting-Grant freuen.

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