Rundschau
Nr. 43

Was ist los im Grätzl?

Nicole Schipani | Büro für Öffentlichkeitsarbeit

Wir haben wieder abwechslungsreiche kulTUr-Tipps für Sie zusammengestellt.

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Eröffnungsact: Mono & Nikitaman

Popfest 2017

Das Popfest Wien wird vom 27. bis 30. Juli bereits das achte Mal bei freiem Eintritt am Kunstplatz Karlsplatz über die Bühne gehen. Für das Programm zeichnen die Musikerin Ana Threat gemeinsam mit Radiolegende und ORF-Musikscout Eberhard Forcher als Kuratoren-Team verantwortlich.

Die diesjährige Eröffnungsshow auf der Seebühne vor der barocken Karlskirche punktet mit hochgradigem Groove- und Energiefaktor: Heisser Reggae-Dancehall mit Haltung von Mono & Nikitaman trifft auf avancierten R’n’B und Bass Music des erst 20jährigen Soundtüftlers salute. Davor noch gibt der Salzburger Rapper Scheibsta mit seinen Buben die Stimmung vor. Weiters bestätigt: Seebühnen-Auftritte der Linzer Newcomer Flut und Der Nino aus Wien am Freitag, sowie am Samstag erstmals schwere, metallische Sounds gleich im Doppelpack mit Mother’s Cake und Kaiser Franz Josef. Mit Cid Rims neuem elektronischen Live-Projekt, dem Postpunk von Bruch und Pop-Acts wie Onk Lou und Möwe wird das Popfest heuer musikalische Welten zwischen Extremnische und Qualitätsmainstream verbinden. Zudem werden an einem Spezialabend Gustav und ihre Band Lieder aus der Proletenpassion performen und Mira Lu Kovacs im Verbund mit Kompost 3 als Supergroup 5K HD ihr brandneues Projekt vorstellen. Den traditionellen Abschluss des Konzertreigens am Sonntag in der Karlskirche bestreiten u.a. die international arrivierte Pop-Avantgardistin Maja Osojnik und die in New York lebende Austro-Amerikanerin Meaghan Burke mit der Präsentation ihres neuen Albums – ein Abend zwischen Kammermusik und Grunge. Ergänzend zu den insgesamt an die 60 auftretenden Live-Acts bietet das Popfest wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm im Wien Museum mit prominent besetzten Panels, Live-Showcases und Diskussionen u.a. zum Thema „Pop-Texte”, sowie einen vorausschauenden Thementag zu der im Herbst startenden Großausstellung über die Szenen heimischer Popmusik („Ganz Wien“).

Zeit & Ort
27. bis 30. Juli 2017
Karlsplatz
http://popfest.at

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Demonstration zum Internationalen Frauentag, um 1980

Es lebe der Widerspruch! Fotos aus dem Falter-Archiv

1977 erschien die erste Ausgabe der Stadtzeitung „Falter“. Mehr Flugblatt als Zeitschrift, auf billigem Papier, zwölf Seiten gefaltet, comicartige Textcollagen und eine betont lässige Typografie. „Stadtzeitungen“ dieser Zeit wie der „Falter“ waren Teil der Alternativbewegungen bzw. der Neuen Linken, somit hochpolitische Projekte. Der „Falter“ verstand sich als „antibürgerliches Programmheft“. Es ging um Gegenpole zur Hochkultur, um „Cafés nach Zwölf“, „Lokale mit Programm“, um Initiativen, Buchhandlungen, Theater, Kinos, um eine alternative kulturelle Topografie der Stadt. Das Fotoarchiv des „Falter“ spiegelt 40 Jahre alternative Stadtgeschichte aus der Perspektive von über 30 Fotograf_innen. Im Fokus sind Themen wie Architektur, öffentlicher Raum, Wohnen, Ökologie, Protestbewegungen und Demonstrationen, Antirassismus, Medienkritik, die Aufdeckung von Skandalen und immer öfter auch Lifestyle. Eine Auswahl der Fotobestände des „Falter“-Archivs gelangt zum Jubiläum in die Sammlung des Wien Museums.

Zeit & Ort
1. Juni 2017 bis 27. August 2017
Wien Museum Karlsplatz,
1040 Wien, Karlsplatz 8
Dienstag bis Sonntag & Feiertag 10:00 bis 18:00 Uhr
http://www.wienmuseum.at

Bilder:
Mono & Nikitaman © Urban Tree Media
Demonstration zum Internationalen Frauentag, um 1980: © Lui Frimmel          

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