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Nr. 34

Das Informatics Innovation Center (i²c) stellt sich vor

Birgit Hofreiter | Informatics Innovation Center

i²c StartAcademy 2015

Investorenpitchtraining

Das Informatics Innovation Center (i²c) der Fakultät für Informatik der TU Wien schließt mit seinen Aktivitäten die Lücke zwischen universitärer Forschung/tertiärer Ausbildung und den Inkubatoren beziehungsweise Förderstellen der Stadt Wien/Österreichs, sowie potenziellen Investoren. Das Innovation Center ist bestehenden Gründungs- und Förderungseinrichtungen als eine Art „Universitärer Accelorator“ vorgelagert.

Das Service-Portfolio des i²c umfasst aktuell ein Ergänzungsstudium, Netzwerkveranstaltungen (z.B. i²c StartAcademy NetworkFriday) und öffentliche Vortragsreihen zum Thema Entrepreneurship: Die Public Lecture Serie on Innovation Cases. Zusätzlich gibt es eine Distinguished Speaker Serie rund um das Thema „Entrepreneurial University“ sowie seit Februar 2015 ein R&D Verwertungsbootcamp: Die i²c StartAcademy.

Die Fakultät positioniert sich mit dem Ergänzungsstudium international inmitten bekannter, top gereihter Universitäten, die erstklassige Ausbildung im Bereich Innovation anbieten. Studierende werden einem selektiven Auswahlprozess unterzogen und bewerben sich für einen von 15 Ausbildungsplätzen pro Jahrgang. Das Curriculum umfasst 30 ECTS Punkte, wird gänzlich in Englisch abgehalten und schließt mit einer Projekt- und Prototypenpräsentation vor einer Jury aus ExpertInnen, Innovationscouts und InvestorInnen ab.

Die öffentlichen i²c Vortragsreihen gehen nun schon in die vierte Saison und holen unter anderem internationale Serial Entrepreneurs, Investoren und Business Angelsauf das Podium. Parallel zu den oben genannten Aktivitäten wurde ein sowohl nationales als auch internationales Netzwerk etabliert (z.B. Kooperation mit dem Pioneers Festival, etc.).

Die i²c StartAcademy ist ein bisher einzigartiger Service für WissenschaftlerInnen zur Verwertbarkeitsüberprüfung ihrer Forschungsergebnisse. In einem dreitägigen Bootcamp (mindestens zwölf  Arbeitsstunden pro Tag) arbeiten die TeilnehmerInnen eng mit internationalen und nationalen TrainerInnen und MentorInnen (GründerInnen, Business Angels, ExpertInnen, etc.) an den individuellen Geschäftsmodellen. Die Anzahl der MentorInnen deckt die Anzahl der Projekte, sodass immer ein Mentor/eine Mentorin im Rotationsprinzip zur Verfügung steht. Parallel dazu werden die TeilnehmerInnen einem speziellen Investorenpitchtraining unterzogen. Die i²c StartAcademy hat mit dem i²c NetworkFriday einen würdigen Rahmen für die Präsentation der potentiellen Ausgründungen im Rahmen einer Pitch Challenge erhalten. Die TeilnehmerInnen haben vor einer Jury bestehend aus öffentlichen FördergeberInnen sowie InvestorInnen, um Peise in 4 Kategorien gekämpft: Innovationspreis (Teilnahme am Pioneers Festival), Preis für kommerzielle Verwertbarkeit (Pitch bei AAIA – Austrian Angel Investor Assoziation – Wert nicht bezifferbar), bestes Gesamtkonzept (INiTS Startup Camp im Wert von 5.000 Euro), sowie ein i²c Verwertungsstipendium (Stipendium im Wert von 3.000 Euro, welches eine dreimonatige gecoachte Verwertungszeit im Anschluss an das PhD finanziert).

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