Menschen
Nr. 46

„Heute“ von gestern: RICHTIGSTELLUNG

Bettina Kunnert | Public Affairs und Pressesprecher_in

Screenshot von heute.at

Am 22. März 2018 erschien in der Gratiszeitung „Heute“ Bericht über einen Mann, der Mitte März in der WC-Anlage des TU-Gebäudes Operngasse 11 während der Nacht eingesperrt war. Befreit wurde er am nächsten Morgen. Beschimpft – wie fälschlich im Artikel dargestellt – wurde er von der Sicherheitsfachkraft nachweislich nicht!

Rund um die Uhr verrichten die Kolleg_innen des Team Security der Abteilung Gebäude und Technik ihre Tag-und Nachtdienste in den Gebäuden der TU Wien. Sie tun dies professionell, gewissenhaft und oftmals auch unter widrigen Umständen. Denn, ein öffentlich zugängliches Universitätsgebäude bringt neben vielen Vorteilen auch Nachteile wie Verschmutzung, Bedrohungen oder andere rechtswidrige Verhaltensweisen mit sich. Wir alle verdanken dem Sicherheitsdienst, dass wir an unserem Arbeits- oder Studienplatz unseren Tätigkeiten sicher nachgehen können.

Der Sachverhalt und Auftrag

Laut Hausordnung und dem Arbeitsauftrag der Sicherheitskräfte folgend werden im TU-Gebäude in der Operngasse 11 die PC-Arbeitsräume und gegenüberliegenden WC-Anlagen (D/H) im EG um 21:30 Uhr versperrt. Bevor das geschieht kontrolliert die diensthabende Sicherheitsfachkraft die Räume und prüft, ob sich jemand darin aufhält. Dieser reguläre Rundgang wurde laut Bericht des Sicherheitsdienstes auch am 14. März 2018 abends durchgeführt. Dass sich eine Person in der WC-Anlage aufhielt, wurde nicht bemerkt. Während der Nacht fanden zwei weitere Rundgänge des Sicherheitsdienstes statt, bei denen kein Rufen oder Klopfen registriert wurde. Am 15. März 2018 morgens hörte die Reinigungskraft ein Klopfen in der WC-Anlage und verständigte den Sicherheitsdienst im TU-Freihaus. Nach Aufsperren der Tür verließ die darin befindliche Person wortlos das Gebäude.

Als Pressesprecherin der TU Wien halte ich fest, dass die Kollegin während des Einsatzes keineswegs Beschimpfungen oder Beleidigungen – wie im Bericht fälschlich geschrieben – gegenüber der betroffenen Person geäußert hat. Sie hat ordnungsgemäß ihren Dienst verrichtet und sich zu jeder Zeit korrekt und respektvoll verhalten.

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