Forschung
Nr. 34

Genauer als die beste Atomuhr

Florian Aigner | Büro für Öffentlichkeitsarbeit

Simon Stellmer (l) und Thorsten Schumm (r) im Labor an der TU Wien

Mit vier Millionen Euro fördert die EU ein internationales Forschungsprojekt, das von der TU Wien geleitet wird. Ziel ist die Entwicklung einer Thoriumkern-Uhr, deren Genauigkeit alle heutigen Messmethoden in den Schatten stellen soll.

Atomuhren sind die genauesten Messinstrumente überhaupt. Sie gehen erst nach Milliarden Jahren um eine Sekunde vor oder nach. An der TU Wien möchte man noch einen Schritt weitergehen. Mit Hilfe von Thorium-229-Kernen soll eine Atomkern-Uhr entwickelt werden, die noch deutlich präziser und gleichzeitig einfacher und robuster ist als bisherige Atomuhren. Damit ließe sich sogar untersuchen, ob die Naturkonstanten tatsächlich konstant sind, oder sich im Lauf der Zeit minimal verändern.

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