Rundschau
Nr. 37

Buchtipp: Mathematische Moritaten

TU|frei.haus-Redaktion

Coverbild: Cicero entdeckt das Grab von Archimedes
© Yale University Art Gallery

Prof. Alexander Mehlmann (Institut für Stochastik und Wirtschaftsmathematik) setzt sich in seinem Buch poetisch mit Mathematik auseinander.

Groteske Poeme, honette Sonette und mathematische Gedichte als unterhaltsamer Wildwuchs auf dem kargen Boden des Elfenbeinturms? Der für seine formelhaften Ausflüge in die Gefilde der Literatur bekannte Mathematiker Alexander Mehlmann kann sich so manchen eigenartigen Reim darauf machen. Jahrelang an der TU Wien als Geheimtipp gehandelt, erblickten seine seltsamen Verse erstmals 1999 das gleißende Licht der Druckerschwärze. Nach kurzer Zeit war das Buch leider vergriffen. Um vier erstaunliche und vielschichtige Themenkreise erweitert, gibt es seit Jänner 2016 eine Neuauflage der „Mathematischen Moritaten“. Im einleitenden Kapitel werden den Galionsfiguren der Mathematikgeschichte Podest und Reim eingeräumt. In der Folge werden mathematische (und andere) Mythen durch den Kakao apokrypher Parabeln gezogen. Eine Sammlung eigenartiger Anagrammgedichte beschreibt danach die Mysterien der Mathematik, die verborgene Bedeutung politischer Schlagworte sowie das seltsame Ambiente des Elfenbeinturms. Im vierten Kapitel erweitern Pamphlete und Poeme die vergriffene Auswahl seltsamer Verse. Das letzte Kapitel enthält Übersetzungen mathematischer Gedichte.

„Mathematische Moritaten“

Taschenbuch: 188 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (7. Januar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1519708432
ISBN-13: 978-1519708434
Preis: € 10,– (exkl. Mwst.)

Nur über die Verkaufsplattform bei Amazon erhältlich.

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