Forschung
Nr. 43

Bio-Chips für die Wundheilung

Florian Aigner | Büro für Öffentlichkeitsarbeit
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Winzige Löcher werden in Zellrasen gestanzt, um Wundheilung zu untersuchen.

Komplexe Biologie und Chiptechnologie werden an der TU Wien vereint. Das ermöglicht maßgeschneiderte, personalisierte Medizin auf kleinstem Raum.

Vorsichtig hält Professor Peter Ertl den winzigen Bio-Chip zwischen zwei Fingern, den er an der TU Wien entwickelt hat. Die integrierten Strukturen, so unscheinbar sie auch wirken, können künftig Messdaten ermitteln, für die bisher ein Labor mit hochqualifiziertem Personal benötigt wird. Dadurch werden medizinische Untersuchungsergebnisse billiger und rascher verfügbar – ein entscheidender Schritt in Richtung individualisierte Medizin. Bei der internationalen Biotechnik- und Labormesse “Labvolution” in Hannover stellt das Team der TU Wien nun einen Chip vor, mit dem man Wundheilung gezielt untersuchen kann.

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