Campus
Nr. 48

Best.ager.TUW Plattform an der TU Wien

Carmen Keck | Vizerektorat für Personal und Gender

An der TU Wien ist eine Plattform entstanden, mit Hilfe derer Pensionist_innen auf eigenen Wunsch einspringen können, wenn Personal in einem Bereich länger ausfällt.

Die Technische Universität Wien ist in Österreich die größte naturwissenschaftlich-technische Forschungs- und Bildungseinrichtung, so vielfältig die Aufgabengebiete sind, so ist auch das Wissen der Mitarbeiter_innen der jeweiligen Institute und Organisationseinheiten individuell und wertvoll. Das beginnt bei einer Menge an Informationen über den jeweiligen Arbeitsbereich, die man über die Jahre aufbaut, bis hin zu relevanten Schnittstellen oder sehr spezifischen Aufgaben wie beispielsweise Projektabrechnungen. Aus der Frage, wie man Know-how von pensionierten Mitarbeiter_innen weiterhin einsetzen kann, entstand das best.ager-Projekt. So bietet sich Pensionist_innen, die auch nach Pensionsantritt aktiv bleiben wollen, eine attraktive Möglichkeit, mit der TU Wien in Kontakt zu bleiben.

Schlüsselpersonen identifizieren, Informationslücken füllen

„Die Idee entstand im Grunde aus zwei Prozessen“, erklärt Carmen Keck vom Vizerektorat für Personal und Gender. „Einerseits haben wir begonnen, Schlüsselpersonen zu identifizieren, die über viel TU Wien-spezifisches Wissen verfügen. Andererseits wurde uns die Problematik durch z.B.: langfristige Krankenstände und die dadurch entstandenen Informationslücken vor Augen geführt.“ An der TU Wien wurde dazu bereits das erste Instrument, die Plattform best.ager.TUW ins Leben gerufen.

Aufnahme nur nach Zustimmung

Wie aber kann man bei Interesse in die Plattform aufgenommen werden? Bereits pensionierte Personen können sich selbst auf eigenen Wunsch bei den Verantwortlichen melden und in die Datenbank eintragen lassen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass die vorgesetzte Person ein ehemaliges Teammitglied vorschlagen kann, das dann vom TU Karriere Team kontaktiert und bei Interesse in den best.ager.TUW-Pool aufgenommen wird. Sollte jemand in absehbarer Zeit in Pension gehen, hat die Führungskraft bereits im Vorfeld die Möglichkeit abzuklären, ob Interesse an der Plattform besteht.

Finanzielle Nachteile entstehen den Pensionist_innen dadurch keine: Bei Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters kann man ohne Einkommensgrenze dazuverdienen. Pension und Zuverdienst werden dabei auch gemeinsam versteuert, es entsteht also kein Zusatzaufwand. Bei allen anderen Pensionsarten ist ein Zuverdienst bis zur Geringfügigkeitsgrenze möglich.

 

Weitere Informationen:

Carmen Keck
Vizerektorat für Personal und Gender
T +43-1-58801-406201

carmen.keck@tuwien.ac.at
www.jobs.tuwien.ac.at

← Zurück zur Kategorie "Campus"

Schreibe einen Kommentar