Menschen
Nr. 37

Babymonat – Frühkarenz für Väter und gleichgeschlechtliche Paare

Ute Koch | Stabstelle Arbeitsrecht

Im öffentlichen Dienst wurde der seit 2011 bestehende „Papamonat“ in einen „Babymonat“ umgewandelt. Damit erfolgt eine Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare.

Mit dem „Babymonat“ entsteht nunmehr ein Anspruch auf einen Frühkarenzurlaub im Ausmaß von bis zu 4 Wochen auch für gleichgeschlechtliche Paare, die ein Baby bekommen.

Gleichzeitig wird auch Personen, die ein Kind bis zur Vollendung des 2. Lebensjahres adoptieren oder unentgeltlich in Pflege übernehmen, ebenfalls die Möglichkeit einer Frühkarenz gewährt.

Auch wenn dies derzeit nur im öffentlichen Dienstrecht gesetzlich umgesetzt ist und eine vergleichbare Regelung im Uni-Kollektivertrag noch fehlt, gewährt die TU Wien das „Babymonat“ allen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn die Voraussetzungen (gemeinsamer Haushalt mit Mutter und Kind) gegeben sind.

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