Menschen
Nr. 46

5 x 5 – Fünf Fragen an fünf TU-Mitarbeiter_innen

In unserer Rubrik „5 x 5“ lernen Sie TU-Mitarbeiter_innen von einer anderen Seite kennen. Wir stellen Ihnen in jeder Ausgabe fünf Kolleg_innen aus den unterschiedlichsten Bereichen vor, die dieselben fünf Fragen beantworten.

Allan Hanbury, Professor für den Forschungsbereich E-Commerce

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
Aufstehen, Zähne putzen, frühstücken und dabei „New Scientist“ lesen, zum Bahnhof radeln, mit dem Zug nach Wien fahren. Ab dann ist jeder Tag anders…

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Was meine Position herausfordernd – aber auch spannend – macht, ist die große Variabilität der Aufgaben an einem Tag: wissenschaftlich arbeiten, strategisch planen, Studierende betreuen, Vorlesungen halten, mit Personen aus der Wirtschaft sprechen, mit Forscher_innen anderer wissenschaftlicher Disziplinen arbeiten, Projekte koordinieren…  Das bedarf einer laufenden geistigen Umstellung und eines raschen Hineindenkens in neue Themen.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
Wenn ich etwas Neues und Interessantes gelernt habe, wichtige Punkte auf meiner To-Do-Liste erledigt habe, und wenn ich das Gefühl habe, dass alles gut läuft.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Mit meinem irischen Großvater, der vor meiner Geburt gestorben ist. Er ist zwar keine historische Persönlichkeit im üblichen Sinn, aber für meine Familie doch eine wichtige Persönlichkeit. Ich habe ihm eine Menge Fragen zu stellen, zum Beispiel zu den Gründen und Umständen seiner Auswanderung nach Südafrika.

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
„If we did not have a patent system, it would be irresponsible, on the basis of our present knowledge of its economic consequences, to recommend instituting one. But since we have had a patent system for a long time, it would be irresponsible, on the basis of our present knowledge, to recommend abolishing it.” (Fritz Machlup, An Economic Review of the Patent System, 1958)

Mitmachen bei 5 x 5

Sie sind TU-Mitarbeiter_in und möchten sich bei 5 x 5 gerne vorstellen? Dann schreiben Sie uns an freihaus@tuwien.ac.at!

Diana Wernisch, Fachbereichsleiterin für Vernetzung und Innovation der UB

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
Ein bewusstes Ritual habe ich nicht. Aber wenn ich nicht direkt zu einem Termin eile (weil ich etwas knapp dran bin, da ich gar kein Morgenmensch bin), dann frühstücke ich, lese E-Mails und strukturiere in Gedanken meinen Tag.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Als Fachbereichsleiterin für Vernetzung und Innovation arbeite ich an sehr vielen verschiedenen Themen und mit sehr unterschiedlichen Personenkreisen. Das ist gleichermaßen eine Herausforderung und der Grund, warum der Job bei mir punkten konnte und ich an die TU Wien gekommen bin.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
Da gibt es ganz unterschiedliche Kriterien – wenn ich Ideen in ein gutes Konzept gebracht habe, wenn ich mit netten Kolleg_innen zum Mittagessen war, wenn meine To-Do-Liste wieder aufgeräumt ist, wenn in einem Meeting ein Projekt vorangebracht wurde und gemeinsame Vorgehensweisen entstanden sind und – last but not least – wenn ich herzlich gelacht habe.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Zum Beispiel mit Leo Tolstoi und Fjodor Dostojewskij – aber wenn ich schon die Gelegenheit habe, dann nicht die Mittagspause, sondern den Abend in der Kurstadt Baden-Baden.
Die Mittagspause in Wien würde ich aktuell ganz gerne einmal mit Bundesminister Heinz Faßmann verbringen.

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
„A ship is safe in harbor, but that’s not what ships are for.“ (John A. Shedd)

Elke Sagmeister, Fachbereich Recht

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
Auf dem Weg zur Arbeit: E-Mails checken am Handy. Kaum im Büro angekommen: Kaffee kochen. Nach dem Start des PC: nochmals E-Mails checken am PC. Kaffee endlich in die Tasse gießen und genießen. Starten!

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Es erfordert viel Konzentration und eine gute Vorstellungskraft, sich in die einzelnen Themen und Aufgaben reinzudenken sowie die unterschiedlichen Bedürfnisse aus juristischer Sicht herauszufiltern und zu berücksichtigen. Es ist jedoch immer wieder schön zu sehen, wenn es gelingt, die Ideen und Wünsche der Kolleg_innen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
Wenn Akten „als erledigt“ ablegt wurden, die „Nebenbei-Fragen“ abgearbeitet sind und die Projekte gestartet sind.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Am liebsten in jeder Mittagspause mit einer anderen Person, weil es zu viele Persönlichkeiten mit interessanten Lebensgeschichten gibt.

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
Von nichts kommt nichts (zurückzuführen auf den röm. Dichter Lukrez)

Natascha-Simone Paul, Leitung Kommunikation und Brandmanagement TU Carrer Center

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
Kaffeeduft liegt in der Luft! Ein cremiger Cappuccino mit einem luftigen Milchschaum ist der perfekte Start in den Tag.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Damit Kommunikation und Branding über die Grenzen von Bereichen und Kanälen hinweg funktionieren, müssen Botschaften einen roten Faden haben, der inhaltlich, formal und zeitlich abgestimmt übermittelt wird. Diesen roten Faden teils zu finden und dann auch im Auge zu behalten, ist die tägliche Aufgabe und Herausforderung.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
Wenn ich meine Ziele, die ich mir gesteckt habe, erreicht habe, wenn ich gelacht habe und andere Menschen glücklich machen bzw. motivieren konnte.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Maria Theresia.

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“ (Oscar Wild)

Foto auf Wunsch entfernt.

Barbara Kusebauch, Fachbereich Assistenz und Sekretariat

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
Computer aufdrehen, ein paar Worte mit meinen Kolleg_innen wechseln, Tee machen & trinken, Mails checken.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Viele parallel laufende Vorbereitungsarbeiten für Veranstaltungen im Blick zu haben, an alles zu denken und dabei auch noch kreative Ideen zu haben.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
…wenn ich offene Entscheidungen fixieren konnte.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Ich würde gerne neben Vincent van Gogh stehen und ihm zusehen, wie er die Zugbrücke in Arles malt.

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
„Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an seinen Antworten. Ob ein Mensch weise ist, erkennt man an seinen Fragen.“ (Nagib Machfus)

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