Menschen
Nr. 45

5 x 5 – Fünf Fragen an fünf TU-Mitarbeiter_innen

In unserer Rubrik „5 x 5“ lernen Sie TU-Mitarbeiter_innen von einer anderen Seite kennen. Wir stellen Ihnen in jeder Ausgabe fünf Kolleg_innen aus den unterschiedlichsten Bereichen vor, die dieselben fünf Fragen beantworten.

Mitmachen bei 5 x 5

Sie sind TU-Mitarbeiter_in und möchten sich bei 5 x 5 gerne vorstellen? Dann schreiben Sie uns an freihaus@tuwien.ac.at!

© privat

Sabine Pum, Personalentwicklung und Betriebliche Gesundheitsförderung

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
Stoßlüften so lange bis der Wasserkocher seine Sprudelarbeiten in Gang setzt. Währenddessen unterziehe ich meiner To-Do Liste einer Rangreihung.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Wenn die Ideen sprießen und ich gleichzeitig weiß, dass die zeitliche Ressource zur Umsetzung im Wege steht. Andererseits auch verschiedenste Perspektiven, Lebenssituationen und mögliche Dynamiken bei Konzeptionierungen und Maßnahmenentwicklungen mitzubedenken und sensible Themenfelder auf einer möglichst neutralen Ebene zu behandeln.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
… wenn ich mit einer kreativen Idee oder Lösungsansatz aus dem Büro gehe und ich es kaum erwarten kann, diese umzusetzen.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Mit meinem Bruder, der in China lebt.

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
„Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will“ (Henri Matisse)

© Karoline Wolf

Miriam Unterlass, Leiterin der Forschungsgruppe Moderne Polymer Materialien

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
…meine Jacke und Taschen (ich trage viel Papier mit mir herum) im Büro ablegen, Kaffeemaschine starten und dann während der Kaffee durchläuft sofort zu meinen Mitarbeiter_innen ins Labor, um einen schönen Tag zu wünschen und kurz die Aufgaben des Tages durchzugehen.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Die meist pausenlose Aneinanderreihung verschiedenster Aufgaben: Forschung, Gutachtertätigkeit, Lehraufgaben, Budgetierung, Projektverwaltung, Personaladministration, das Bearbeiten von Anliegen von Studierenden, Kommissionsarbeit … und mehr kommt oft an ein und demselben Tag auf mich zu. Das erfordert hohe Konzentration und Geistesgegenwart und vor allem die Fähigkeit, schnell umzuschalten. Dabei hilft es, im Auge zu behalten, worum es letztlich geht: Nämlich darum, spannende Forschungsfragen mit einem großartigen Team zu bearbeiten, die Anwendung unserer Forschungsergebnisse voranzutreiben, Studierende auszubilden und Laien für Chemie zu begeistern. Das motiviert mich jeden Tag aufs Neue.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
…wenn ich wenige Termine habe und dadurch viel Zeit, um mit meinen Mitarbeiter_innen Forschungsergebnisse zu diskutieren und dann nach Stunden an der Tafel auch noch einen kleinen Durchbruch zu haben.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Vivienne Westwood.

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
„I don’t give up. And it’s not out of frustration and desperation that I say I don’t give up. I don’t give up, because I don’t give up. I don’t believe in it.“ (Johnny Cash)

© privat

Benjamin Mörzinger, Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
Wenn es mein Tag (und das Wetter) irgendwie erlauben, fahre ich mit dem Rad ins Büro. Dabei denke ich über den Tag, und was mich erwartet nach und versuche mich geistig darauf vor zu bereiten.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Ich entscheide täglich, ob das was ich gerade tue sinnvoll ist oder nicht. Ich habe jederzeit die Freiheit, meine Energie anderweitig ein zu setzten. Es gibt kaum Menschen, die mir sagen können, ob ich auf dem richtigen Weg bin und unendlich viele Gründe, warum das eben nicht der Fall sein könnte. Trotzdem täglich weiter zu gehen und neue Dinge zu entdecken ist unglaublich spannend, braucht aber auch viel Energie und Mut.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
…wenn ich etwas dazu gelernt habe.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Ich glaube, mit John Cleese würde ich sehr viel Spaß haben.

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
„In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige.“ (Karl Kraus)

© privat

Nathalie Köck, Fachbereich Innovation Incubation Center

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
Nicht besonders außergewöhnlich: Computer aufdrehen, ev. Tee oder Kaffee holen, einen Blick in den Kalender werfen und neue E-Mails lesen.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Ich muss mir meine Zeit gut einteilen, Prioritäten setzen und den Überblick bewahren, da immer viel zu tun ist: Ich bin verantwortlich für unser Ergänzungsstudium über Entrepreneurship & Innovation, wo in jedem Jahrgang 20-25 TU-Studenten aller Fakultäten ein Grundwissen über Unternehmensgründung und Innovationsmanagement von erfahrenen Lektoren vermittelt bekommen. Neben der Planung, Organisation, Betreuung und Bewerbung ist auch die laufende Verbesserung der Lehrinhalte und Struktur des Curriculums meine Aufgabe. Zusätzlich bin ich verantwortlich für unsere Eventreihen Founder & Investor Talks und Joint Forces, wo viele Eventmanagement-Tätigkeiten dazugehören. Außerdem beansprucht auch unser jährlich größtes Event, der Innovation Summit i²c Networking Friday (der heuer am 16.2.2018 im Kuppelsaal stattfinden wird), einiges an zeitlichen Ressourcen. Diese Vielfältigkeit meiner Aufgaben ist aber auch das Schöne an meinem Job: Es wird nie langweilig und kein Tag ist wie der andere!

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
Wenn ich einige Aufgaben von meiner To-Do-Liste erledigt habe (kürzer wird sie trotzdem selten ; )) und mit dem Gefühl nach Hause gehe, produktiv gewesen zu sein.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Am liebsten verbringe ich die Mittagspause mit unserem kleinen aber feinen i²c Team: Birgit Hofreiter, die das Innovation Incubation Center leitet und Alexandra Negoescu, unsere Scientific Program Managerin. Da jeder für andere Bereiche verantwortlich ist, kann man die Mittagspause gut nutzen, um sich auszutauschen und gegenseitig up-to-date zu halten, was ich sehr wichtig finde.

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“ (Henry Ford)

© Matthias Heisler | goemb.at

Andreas Guzei, PR und Marketing

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
Kaffee holen, die tägliche News für die TU Wien Startseite nochmal kontrollieren und online stellen.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Tagesgeschäft (Startseitennews, Social Media, TYPO3-Anfragen, Corporate Design-Anfragen, Konferenzunterstützung) und Langzeitprojekte (Videos, Grafikprojekte, TU frei.haus) zu balancieren.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
Wenn ich und der Auftraggeber mit einem Projekt zufrieden sind und wenn die ToDo Liste kleiner geworden ist.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
George Lucas.

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
„Time is an illusion. Lunchtime doubly so.“
(Douglas Adams)

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