Menschen
Nr. 43

5 x 5 – Fünf Fragen an fünf TU-Mitarbeiter_innen

In unserer Rubrik „5 x 5“ lernen Sie TU-Mitarbeiter_innen von einer anderen Seite kennen. Wir stellen Ihnen in jeder Ausgabe fünf Kolleg_innen aus den unterschiedlichsten Bereichen vor, die dieselben fünf Fragen beantworten.

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© privat

Melanie Kaill, Institut für Photonik

Melanie Kaill ist seit Juni 2011 Sekretärin am Institut für Photonik und dort für allgemeine Sekretariatsagenden sowie für die Lehre, Personal, Publikationsdatenbank, aber auch für die Buchhaltung zuständig.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
… Fenster öffnen, PC einschalten, E-Mails checken.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Viele. Da das Sekretariat die zentrale Anlaufstelle bei Fragen und Problemen unserer Institutsangehörigen ist, gibt es immer was zu tun. Außerdem muss man bei all den unterschiedlichen Anfragen und Aufgaben einen kühlen Kopf bewahren sowie alles im Überblick haben.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
… wenn ich am Tagesende alles erledigen konnte und ich mit gutem Gewissen nach Hause gehen kann.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Am liebsten mit den Kolleg_innen.

Was jede/r über meinen Geburtsort wissen sollte…
Ich entdecke immer wieder noch viele neue schöne Plätze in Wien. Wien hat eine großartige Infrastruktur und ist eine sehr vielseitige Stadt. Mein Lieblingsplätzchen ist die Donauinsel.

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© privat

Peter Weinberger, Institut für Angewandte Synthesechemie

Als Leiter der Forschungsgruppe für „Magneto- and Thermochemistry“ des Instituts für Angewandte Synthesechemie forscht Priv.-Doz. Dr. Peter Weinberger mit seinem Team unter anderem an sogenannten Komplexverbindungen mit interessanten magnetischen Eigenschaften (z.B. Verbindungen, deren magnetischen Zustand man mit Hilfe von Druck, Temperatur oder Licht schalten kann) sowie an anorganischen Stoffpaaren, die reversibel mittels Gas-Feststoff-Reaktionen ineinander übergeführt werden können und dabei Wärme speichern und wieder abgeben können. Weinberger ist für anorganische Chemie habilitiert und daher im Studium Technische Chemie und Verfahrenstechnik in diversen Laborübungen und Vorlesungen in der Lehre aktiv. Weiters ist er in etliche Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit involviert.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
… Arbeitsplatzrechner aufdrehen, Blumengießen, Kaffee hinstellen.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Der Leistungsdruck im globalen wissenschaftlichen Wettbewerb bedeutet natürlich auch für mich als Leiter einer Forschungsgruppe, meine Mitarbeiter_innen täglich anzuspornen und im diskursiven Dialog neue Erkenntnisse zu erarbeiten. Nachdem nun mal gilt „no work is done till the paper work is done“, heißt das klarerweise für unser Team möglichst hochwertige Publikationen zu verfassen und unsere Arbeiten auf den renommiertesten Konferenzen unseres Faches weltweit zu präsentieren. Nur wer in der wissenschaftlichen Community seines Faches permanent präsent ist, hat wenigstens die Chance auch gute Begutachtungen eingereichter Forschungsprojekte zu bekommen. Ärgerlich ist dann allerdings, dass die eher inferior dotierte Forschungsförderungslandschaft Österreichs uns nicht alle unsere Ideen umsetzen lässt, die wir gerne voranbringen wollen. Garniert ist mein Arbeitstag mit Lehrtätigkeit in diversen Praktika und Vorlesungen, wodurch man ständig zwischen Anfängerniveau, Fortgeschrittenem-Niveau und Forschungsniveau hin- und herspringen muss.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
… ein strahlendes Gesicht, wenn meine Erklärung in einer Vorlesung zum Aha-Effekt wird; wenn eine Publikation angenommen wurde; wenn ein Forschungsprojekt zur Förderung akzeptiert wurde.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Freddy Mercury

Was jede/r über meinen Geburtsort wissen sollte…
Mein Geburtsort ist Wien (auch wenn ich seit 2004 Wahlniederösterreicher bin). Es ist wunderbar in einer Stadt zu arbeiten, in die andere auf Urlaub fahren!

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© Robert Polster

Christoph Hametner, Institut für Mechanik und Mechatronik

Priv.-Doz. Dr. Christoph Hametner ist Leiter des neuen Christian Doppler Labors für Innovative Regelung und Überwachung von Antriebssystemen. Das Team des CD-Labors forscht an neuen Methoden zur Online-Überwachung und Vorhersage der Alterung von Batterien und Brennstoffzellen. Darüber hinaus werden prädiktive Regelungskonzepte zur Optimierung der Betriebsstrategie von zukünftigen Fahrzeugen entwickelt.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
Ich habe kein spezielles Ritual, aber meistens lese ich meine E-Mails und versuche den Arbeitstag und meine To-do-Liste zu strukturieren.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Für alle Mitarbeiter_innen die richtige Balance zwischen wissenschaftlichem Freiraum und klaren Vorgaben aus den Arbeitspaketen sowie den Interessen des Unternehmenspartners zu finden.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
… wenn alle Punkte von der To-do-Liste verschwunden sind, ein Journal Paper akzeptiert oder ein Projektantrag genehmigt wurde und wenn alle Studierenden nach der Vorlesung mehr wissen als vorher.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Aus aktuellem Anlass mit Christian Doppler, um ihm mein CD-Labor vorzustellen.

Was jede/r über meinen Geburtsort wissen sollte…
Ich habe nur mein erstes Lebensjahr in Innsbruck verbracht. Ich denke aber, man sollte das Goldene Dachl und den Alpenzoo kennen und einmal das Springen der Vierschanzentournee am Bergisel miterlebt/gewonnen haben.

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© privat

Tanja Halbarth, Büro des Rektorats

Tanja Halbarth hat im Jahr 2010 an der TU Wien begonnen, seit 2012 ist sie als Assistentin des Vizerektors für Forschung und Innovation Johannes Fröhlich beschäftigt.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
mit einer großen Tasse Kaffee den Arbeitstag zu planen versuchen und natürlich zu beginnen die angefallen Emails und „ToDos“ abzuarbeiten.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Zu versuchen den Überblick zu behalten und die vielen verschiedenen anfallenden Agenden zu koordinieren – und vor allem: flexibel zu sein 😉

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
… wenn ich mit einem guten Gefühl und einem Lächeln rausgehe und die ToDo-Liste am Ende kürzer geworden ist.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Wenn ich nur eine Person wählen könnte: Anne Frank

Was jede/r über meinen Geburtsort wissen sollte…
schwierige Frage: Da gäbe es sehr vieles, unsere kleine sonnige Heimatgemeinde Markt Sankt Martin hat sehr viele wunderschöne Plätze, ich mag die Personen, die Traditionen & Bräuche und einfach alles am Leben in unserem kleinen Ort.

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© TU Wien

Stefan Rotter, Institut für Theoretische Physik

Stefan Rotter ist Professor am Institut für Theoretische Physik. In seiner Arbeitsgruppe versuchen er und sein Team besser zu verstehen und zu kontrollieren, wie Wellen sich in komplexen Medien ausbreiten; denken Sie an einen Laser-Strahl der in ein Stück Würfelzucker eindringt und dort vielfach gestreut wird. Um die dabei auftretenden Phänomene beschreiben zu können, verwenden wir relativ aufwändige Computersimulationen und arbeiten sehr eng mit unseren Kollegen aus der Experimentalphysik zusammen.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist… 
Ich setze Wasser auf für ein Glas Tee, drehe auf meinem Computer die Musik an und lese, was es in meinem Forschungsgebiet Neues gibt.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Zu wissen welche Forschungsfragen echtes Zukunftspotential haben und davon auch den Rest der Welt überzeugen zu können.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
… mit einer vielversprechenden neuen Erkenntnis aus dem Büro zu gehen.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Franz Schubert, Josef II oder Harald Hardråde

Was jede/r über meinen Geburtsort wissen sollte…
… ist, dass man in Wien nicht nur gut leben, sondern auch gute Wissenschaft machen kann.

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