Menschen
Nr. 42

5 x 5 – Fünf Fragen an fünf TU-Mitarbeiter_innen

In unserer Rubrik “5 x 5″ lernen Sie TU-Mitarbeiter_innen von einer anderen Seite kennen. Wir stellen Ihnen in jeder Ausgabe fünf Kolleg_innen aus den unterschiedlichsten Bereichen vor, die dieselben fünf Fragen beantworten.

42_5x5_RaphaelaKucera

© Foto Sulzer

Raphaela Kucera, Institut für Stochastik und Wirtschaftsmathematik

Als Sekretärin am Institut für Stochastik und Wirtschaftsmathematik betreut Raphaela Kucera die Verwaltung diverser Datenbanken, Projekte und Lehre. SAP-Buchungen und auch Reiseabrechnungen werden von ihr abgewickelt und verwaltet. Darüber hinaus liegen die Organisation von Versammlungen und die Mitbetreuung von Tagungen/Konferenzen in ihrem Arbeitsbereich.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist …
Ich beginne meinen Arbeitstag immer mit einer Tasse Tee, ein Stück Obst und einer Menge E-Mails, welche ich in Ruhe durchlese und nach Wichtigkeit ordne. So verschaffe ich mir einen Überblick und kann den Tag ruhig und geordnet weiterführen.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Als Institutssekretärin arbeitet man mit vielen verschiedenen Personen zusammen. Dadurch trägt man auch viele unterschiedliche Verantwortlichkeiten. Oft gibt es sprachliche Hindernisse,  Missverständnisse oder gar Aufgaben, welche man noch nie gemacht hat. Zu meinem Glück habe ich viele kompetente Kolleginnen und Kollegen, welche mich unterstützen, wenn ich sie brauche.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich …
… wenn ich am Ende des Tages das Gefühl habe, Arbeit für einen ganzen Monat gemacht zu haben, aber dennoch energiegeladen bin. So weiß ich, dass ich nichts Wichtiges vergessen habe und alles positiv ausgegangen ist.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Ich würde gerne mit Michelle Obama zu Mittag essen. Während ihrer Amtszeit als First Lady ist ihr sehr daran gelegen, die schulische als auch die alltägliche Bildung der Amerikaner_innen zu verbessern. Obwohl wir hier in Österreich sehr gute Möglichkeiten für eine ausgezeichnete Ausbildung haben, nutzen diese leider nur wenige. Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Jahren noch ändern wird.

Was jede/r über meinen Geburtsort wissen sollte …
Auch nach 25 Jahren finde ich noch immer neue Ecken in Wien. Die Stadt wächst und ändert sich mit seinen Einwohner_innen, und hier findet jeder seinen Platz. Mein Lieblingsplatz ist der Naschmarkt mit seiner Vielfältigkeit.

42_5x5_SimoneKrueger

© Marc Krüger

Simone Krüger, Institut für Theoretische Physik

Simone Krüger arbeitet seit 06/2014 als Projektadministratorin (TZ) für das Doktoratskolleg „Particles & Interactions“ unter der Leitung von Prof. Anton Rebhan am Institut für Theoretische Physik im Freihaus. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. die Veranstaltungsorganisation, Reisebuchungen/-abrechnungen für Gäste, buchhalterische Agenden sowie die Koordinierung unterschiedlicher Aktivitäten der 4 involvierten Institute (TU Wien, Uni Wien, HEPHY, SMI). Die Stelle ist vom FWF finanziert.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist …
Im Büro ankommen, PC einschalten, lüften, schauen, ob der Schneeberg zu sehen ist (mein Büro ist im 10. Obergeschoß im Freihaus) und ein Wasser bereitstellen. Dann kann’s losgehen! Später freu ich mich dann auf einen Kaffee-Plausch gemeinsam mit meinen Kolleginnen.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Da die Studierenden und Professor_innen, die am  Doktoratskolleg mitwirken, an vier unterschiedlichen Instituten und Standorten verteilt sind, ist es oftmals eine besondere Herausforderung, Terminvereinbarungen o.ä. zu tätigen. Ich habe aber zum Glück sehr liebe und kompetente Kolleg_innen, die mich tatkräftig unterstützen, wenn nötig.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich …
… wenn alles Wichtige für den Tag erledigt werden konnte bzw. zufriedenstellend weiter auf den Weg gebracht wurde, sowohl privat als auch beruflich.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Eine schwierige Frage. Ich schwanke zwischen Vincent van Gogh, H.P. Kerkeling oder Florence Foster Jenkins. Interessant könnte aber auch ein Mittagessen mit meiner schon früh verstorbenen Großmutter sein.

Was jede/r über meinen Geburtsort wissen sollte …
Obwohl sich Bielefeld (Deutschland, NRW) schon sehr früh als Leineweberstadt einen Namen gemacht hat und auch international tätige Firmen wie Dr. Oetker dort ansässig sind, wurde 1994 tatsächlich behauptet, „BIELEFELD GIBT ES NICHT“ ;o)

42_5x5_SvenBarth

© Sven Barth

Sven Barth, Institut für Materialchemie

Sven Barth arbeitet am Institut für Materialchemie an einem selbstfinanzierten Drittmittelprojekt. Die Forschungsinteressen beinhalten die anwendungsorientierte anorganische Molekülsynthese zum Einsatz in Thermolyseverfahren, wie beispielsweise der chemischen Gasphasenabscheidung, zur Herstellung von Materialien mit spezifischer Morphologie. Hierbei sind vor allem elongierte Metalloxidkristalle für Sensoren und germaniumbasierte Halbleiter im Fokus des Interesses. Näheres kann man auf der Internetseite unter www.barth-group.com nachlesen.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist …
… E-Mails beim ersten Kaffee des Tages zu lesen.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Die Herausforderungen beinhalten die ganz normalen, alltäglichen Hürden des Forschungs- und Lehrbetriebes, in die man involviert ist, zu meistern und die eigene Forschung kreativ voranzutreiben. Eine ganz besondere Herausforderung als Naturwissenschaftler mit gewisser Qualifikation ist die große Hürde irgendwo einen unbefristeten Arbeitsvertrag an einer Universität oder Forschungseinrichtung zu erlangen.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich …
… immer anders und abwechslungsreich. Ein solcher Tag kann entweder Vor- oder Nachbereitungen von wissenschaftlichen Ergebnissen oder auch Lehrveranstaltungen beinhalten bzw. ein Labortag mit praktischen Synthesearbeiten sein, der neue Erkenntnisse gebracht hat. Lernen, lehren, diskutieren und austauschen sind meiner Meinung nach die besten Seiten des Forscherdaseins.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Das Essen mit meinen Mitarbeiter_innenn ist mir im realen Leben sehr wichtig, jedoch wäre ein fiktives Treffen mit Thrór und Thorin sehr interessant, da man hierbei Vorkommen, Verarbeitung und Materialeigenschaften von Mithril diskutieren könnte.

Was jede/r über meinen Geburtsort wissen sollte …
… kann ich so explizit nicht beantworten. Er liegt im Saarland, und das beinhaltet generell eine herzliche, freundliche Atmosphäre. Wer die Gelegenheit hat, sollte die einfache, regionale Hausmannskost testen und dabei vor allem Schwenker (Grillfleisch), Schneebällchen (sehr leichte Kartoffelknödel) und Schaales (herzhaftes Pfannengericht aus Kartoffelteig) probieren.

42_5x5_BrigittaMiron

Brigitta Miron, Gebäude und Technik

Brigitta Miron ist in der Abteilung Gebäude und Technik als Fachgruppenleiterin Bau für den Campus Karlsplatz (KP) zuständig. Im Zuge der Sicherheitssanierung KP übernimmt sie einen Teil der Projektsteuerung, bei der sie als Bindeglied zwischen dem Eigentümer (BIG) und der TU Wien agiert.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist …
Am Campus angekommen nehme ich die Musik aus den Ohren und steige die 60 Stufen in den 2. Stock hoch. Danach freue ich mich, was Gutes für meine akustischen Sinne wie auch für meine Fitness getan zu haben. Im Büro angekommen wird der Flugmodus am Handy deaktiviert, der PC aufgedreht und meine Wenigkeit in den Arbeitsmodus gestellt.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Zum einen, dass ich meinen persönlichen Arbeitsmodus nach der Arbeit nicht wie mein Handy oder meinen PC einfach so abschalten kann. Diesen Knopf habe ich bislang noch nicht gefunden. Betrachtet man zum anderen die Sicherheitssanierung am Karlsplatz, wo die Nutzer_innen die angrenzenden Räumlichkeiten während der Sanierung größtenteils in Benützung haben, so ist das schon eine Herausforderung für sich. Zwischen dem Spagat der Sicherheitssanierung mit dem Ziel vor Augen, die Nutzer_innen dabei bestmöglich zu vertreten und zu unterstützen, kommt es auch mal zu einem Salto, der mich täglich ein Stück höher wachsen lässt.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich …
… wenn ich das Gefühl habe, sowohl mit unseren Nutzer_innen wie auch mit meinen Kolleg_innen zusammen einen konstruktiven und lösungsorientierten Arbeitstag geleistet zu haben.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Sehr gerne hätte ich noch mal die Gelegenheit gehabt, meine Mittagspause mit Kari Jormakka zu verbringen. In meinen Augen bleibt er einer der charismatischsten und wertvollsten Persönlichkeiten, der sein Wissen voller Enthusiasmus, Hingabe und auf Augenhöhe verstand zu vermitteln.

Was jede/r über meinen Geburtsort wissen sollte …
Oradea, übersetzt heißt die Stadt Großwardein. Sie gehörte seit ihrer Gründung zum Königreich Ungarn und zählt zu den ältesten Städten des heutigen Rumäniens. Die Stadt wird laut archäologischen Funden seit 2200 – 1150 v. Chr. bewohnt.

42_5x5_NicoleHaderer

© Interfoto

Nicole Haderer, Fundraising & Sponsoring

Als Projektassistentin im Fundraising & Sponsoring ist Nicole Haderer sowohl für die administrativen Tätigkeiten als auch für die Unterstützung bei der Entwicklung, Koordination und Umsetzung von TU-weiten Spenden- und Sponsoringprojekten zuständig. Da das Fundraising & Sponsoring noch sehr neu an der TU ist, ist sehr viel Aufbauarbeit zu leisten. Dies macht ihren Job sehr interessant, und sie hat dadurch in kürzester Zeit extrem viel gelernt.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist …
… mir eine Tasse Kaffee zu holen und meine E-Mails zu checken.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
… nicht den Überblick über all die laufenden Projekte zu verlieren.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich …
… wenn ich wieder etwas dazu gelernt habe und dieses Wissen bei zukünftigen Projekten einsetzen kann.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Mit dem österreichischen Kabarettisten, Schauspieler und Autor Josef Hader. Ich bin ein großer Fan seiner Arbeit und des sogenannten berühmten österreichischen „Schmähs“.

Was jede/r über meinen Geburtsort wissen sollte …
Da ich in Wien geboren bin, gibt es wahrscheinlich nicht allzu viel zu sagen, was meine Kolleg_innen nicht bereits schon über Wien wissen. Jedoch möchte ich hier festhalten, dass Wien mit den Vorteilen einer Großstadt und den Erholungsgebieten an den Stadtgrenzen der ideale Wohnort für mich ist.

Hinterlasse eine Antwort