Menschen
Nr. 35

5 x 5 – Fünf Fragen an fünf TU-Mitarbeiter_innen

In unserer Rubrik „5 x 5“ lernen Sie TU-Mitarbeiter_innen von einer anderen Seite kennen. Wir stellen Ihnen in jeder Ausgabe fünf Kolleg_innen aus den unterschiedlichsten Bereichen vor, die dieselben fünf Fragen beantworten.

Bild: © privat

Gerlinde Gutheil-Knopp-Kirchwald, Post-doc-Universitätsassistentin im Department für Raumplanung

Gerlinde Gutheil-Knopp-Kirchwald ist Raumplanerin und arbeitet als Post-doc-Universitätsassistentin im Department für Raumplanung, Fachbereich Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik. Ihre fachlichen Schwerpunkte sind Wohnungspolitik, Immobilienwirtschaft und räumliche Entwicklungsplanung. Sie ist Herausgeberin der Fachbereichszeitschrift „Der öffentliche Sektor – The Public Sector“ und freut sich stets über spannende Artikelangebote aus dem breiten Themenkreis Politik – Wirtschaft – Raum!

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
… meine Kolleg_innen, die im 2. Stock arbeiten, zu begrüßen und mit ihnen ein paar Worte zu wechseln, bevor ich in mein Büro im 3. Stock hinaufgehe. Dann drehe ich den Wasserhahn auf und lasse ihn 2 Minuten laufen, weil das Wasser sonst abgestanden schmeckt, rufe meine Mails ab und hole mir ein Glas Wasser.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Die größte Herausforderung für mich als Universitätsassistentin ist eindeutig, Forschung, Lehre und zunehmende Verwaltungstätigkeiten zeitlich unter einen Hut zu bekommen. Die Verbindung der Lehre mit der eigenen Forschungsarbeit ist total spannend, und beides macht mir Freude, aber zeitlich kommt leider oft das eine zu kurz, wenn man das andere ernst nimmt.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
… wenn ich eine Arbeit, z.B. Artikel, Projekt oder Vortrag, abschließen konnte und den Eindruck habe, dass sie gelungen ist oder wenn Studierende in meinen Lehrveranstaltungen echtes Interesse und Motivation zeigen.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Darf ich 3 nennen, für 3 Mittagspausen?

  1. Mit Stefan Zweig – für seine Beobachtungsgabe und Sprachkunst
  2. Mit Papst Franziskus – für seine Demut und Menschenliebe
  3. Mit z.B. einer türkischstämmigen Mutter in einem Wiener Gemeindebau – um hinter den Begriffen wie „Migrationshintergrund“, „armutsgefährdet“ etc. den Menschen und dessen Lebenswirklichkeit etwas besser kennenzulernen.


Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden. (Urheberschaft unbekannt)

Bild: © Mathias Beiglböck

Reinhard Winkler, Professor am Institut für Diskrete Mathematik und Geometrie

Reinhard Winkler arbeitet als Professor am Institut für Diskrete Mathematik und Geometrie. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Analysis, Topologie, Algebra und Zahlentheorie. Nebenbei hält er u.a. Vorträge in math.space.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
… meine Aufmerksamkeit vom „Falter“, den ich in der U-Bahn gelesen habe, umzulenken auf die neu eingelangten E-Mails.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Den Wert von Mathematik für uns Menschen richtig einzuschätzen, damit ich sie entsprechend fördern und vermitteln kann.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
… einer, an dem ich im Sinne meiner Antwort auf die vorangegangene Frage handeln kann.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Mit Franz Schubert.

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
z.B. Gödels Unvollständigkeitssatz – so wie fast alle klugen Sätze.

Iva Hunger Brezinova, Universitätsassistentin am Institut für Theoretische Physik

Iva Hunger Brezinova forscht auf dem Gebiet der Theoretischen Physik und interessiert sich insbesondere für Vielteilchenquantenmechanik und deren Anwendung auf reale Systeme.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
…meine Pflanzen im Büro gießen, E-Mails lesen, eine Kanne Tee kochen.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?

Innovative Fragestellungen zu formulieren, die die Physik weiterbringen und Antworten darauf zu finden. Darüber hinaus ist die größte Herausforderung für alle jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Stelle mit langfristiger Perspektive zu bekommen.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
… wenn die Arbeit so spannend ist, dass ich gar nicht nach Hause gehen möchte. Oder wenn ein größeres Projekt abgeschlossen wurde und ich entspannt nach Hause gehen kann.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Ich habe großen Respekt vor mutigen Persönlichkeiten wie Manfred Nowak und Antonia Rados. Aber eigentlich möchte ich jede Mittagspause am liebsten mit meinem Mann verbringen.

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
Das Glas ist halbvoll. (Verfasser unbekannt)

Bild: © privat

Ingrid Lissa, Sekretärin vom Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme

Ingrid Lissa ist eine von vier Institutssekretärinnen vom Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme. Sie betreut die Interaktive Mediensysteme-Gruppe.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
Die vier Stockwerke zu meinem Büro zu Fuß raufzugehen.

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Die Arbeit einer Institutssekretärin ist sehr vielseitig, man muss zwischen den verschiedensten Aufgaben gut umschalten können und flexibel sein.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich…
… wenn ich einiges erledigen konnte.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Jane Austen

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
Ein Freund ist jemand, der dich mag, obwohl er dich kennt. (Elbert G. Hubbard)

Richard Melmer

Richard Melmer arbeitet bei Gebäude und Technik. Er ist für die Entsorgung der gesamten Abfälle an der TU Wien zuständig.

Mein Ritual zu Beginn des Arbeitstages ist…
PC an, Radio an, E-Mail-Check: Der Tag kann kommen!

Welche Herausforderungen gibt es in Ihrer Position?
Alle anfallenden gefährlichen Abfälle zu entsorgen.

Ein erfolgreicher Arbeitstag ist für mich …
… dass ich das, was ich mir für diesen Tag vorgenommen habe, erreicht habe.

Mit welcher Persönlichkeit (historisch oder lebendig) möchten Sie die Mittagspause verbringen?
Dem Bänkelsänger „der liebe Augustin“

Ein kluger Satz, der nicht von Ihnen ist:
Täglich treffe ich Leute, die mehrmals am Tag das Rad neu erfinden wollen. (Verfasser unbekannt)

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